Logo unseres BSZ  
Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Sozialwesen und Wirtschaft
des Erzgebirgskreises, Schneeberg/Schwarzenberg
 



Rasante Dramatik in Goethes Urfaust



Der „Urfaust“, Goethes Erstentwurf für sein späteres Theaterstück „Faust. Der Tragödie erste und zweiter Teil“, stand am 11.03.2013 auf dem Programm des Chemnitzer Schauspielhauses.

Da zurzeit eben jene Tragödie Goethes zur Pflichtlektüre des Leistungskurses Deutsch am beruflichen Gymnasium gehört, war es nur folgerichtig, den „Urfaust“ live anzusehen.

Und so fuhren wir, die Leistungs- und Grundkurse des Faches Deutsch der 12. Jahrgangsstufe, in Begleitung unserer Tutorin Frau Vogel nach Chemnitz.

Goethes „Urfaust“, entstanden zwischen 1772 und 1775, basiert auf der Sage vom Doktor Faustus. Der „Urfaust“ konzentriert sich auf die Liebesgeschichte der Protagonisten, auf Faust und Margarete, und rückt die Gretchentragödie in den Mittelpunkt:
Faust – der Einsame, der keinen Zugang zum Leben bekommt. Margarete – das Mädchen, das durch die Beziehung zu Faust ins Unglück stürzt.
Und da ist auch Mephisto – der Teufel, der die Verbindung zwischen Faust und Margarete vorantreibt.


Uns haben vor allem das übersichtliche Bühnenbild und die klare Sprache der Schauspieler gefallen. Damit stand das Wort im Mittelpunkt der gut einstündigen Aufführung.

Wir finden, der Regisseur Enrico Lübbe hat hier eine richtig gute Inszenierung auf die Beine gestellt.