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Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Sozialwesen und Wirtschaft
des Erzgebirgskreises, Schneeberg/Schwarzenberg
 


Wie funktioniert ein genetischer Fingerabdruck? – Biotechnik-Praktikum der Kurse GN11


Ein besonders langer Labornachmittag stand am 29. Januar für die Schüler des Leistungskurses Biotechnik auf dem Plan.

Mit einer ganzen Menge Laborequipment und einem von der Fachgruppe Biotechnologie der Hochschule Mittweida geliehenen Thermocycler ging es ans Werk.
Zuerst galt es, die Erbsubstanz DNA aus den Zellen der Mundschleimhaut zu extrahieren und von Fremdstoffen zu befreien. Die so vorbereitete geringe Menge an Erbsubstanz wurde anschließend für gut drei Stunden in einer „DNA-Kopiermaschine“, dem Thermocycler, vervielfältigt.

Nach der anschließenden Elektrophorese, bei der die DNA nach der Länge aufgetrennt wird, und einer Färbung über Nacht konnten wir am folgenden Tag das Ergebnis bewundern und unser DNA-Muster – zumindest für einen Marker – mit Hilfe eines Computerprogramms mit Daten anderer Erdteile vergleichen.

Die Zeit des Wartens wurde jedoch nicht lang, da sich Gelegenheit für vielfältige Diskussionen bot.