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Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Sozialwesen und Wirtschaft
des Erzgebirgskreises, Schneeberg/Schwarzenberg
 



üUnterricht einmal anders ü Interaktive Lern- und Erlebniswelt üPhünomeniaü



Spaß statt Langeweile, Mitmachen statt Herumstehen- so lautete die Devise am 13.05.2014, als wir, die Erzieher der EZ12B, gemeinsam mit Frau Grimm-Menzel einen Ausflug zur Lern- und Erlebniswelt „Phänomenia“ in Glauchau machten.

Phänomenia ist ein Erlebnis- und Bildungsort, der Familien , Behinderteneinrichtungen und Schulen unterstützt.
Die Besucher können mit Hilfe der interaktiven Exponate erstaunliche naturwissenschaftliche und technische Phänomene unmittelbar ausprobieren.

Gegen 9 Uhr morgens trafen sich alle, wohlbehalten und voller Vorfreude, vor der Einrichtung. Doch vor der Einrichtung ist in diesem Fall schon mitten in der Einrichtung, denn bereits im Garten gab es jede Menge zu entdecken. Unter anderem unterhielten wir uns mittels zweier „Schallschüsseln“ mit Klassenkameraden am anderen Ende des Gartens oder hoben durch einfache Hebelwirkungen einen ganzen Kleinwagen in die Höhe. Unsere Neugierde und der Entdeckerdrang waren geweckt, jetzt wollten wir auch den Rest von „Phänomenia“ kennenlernen!

Im Inneren wurden noch schnell die Jacken abgelegt sowie das Finanzielle geklärt und schon wurden wir von Herrn Glaubnitz, unserem Museumsführer, empfangen. Nach einer kurzen Einführung und der Frage, wieviel Beine denn nun ein Elefant hat (uns wurde eine optische Täuschung gezeigt, auf die wir alle beim ersten Hinsehen hereinfielen), ging es los in die wunderbare und zuweilen kuriose Welt von „Phänomenia“.

In den nächsten drei Stunden erforschten wir auf eigene Faust und mit hilfreichen Informationen durch Herrn Glaubnitz das Gebäude. Auf zwei Etagen des ehemaligen Schulgebäudes befanden sich viele verschiedene Themenräume mit über 300 Exponaten.

Nach dem Prinzip „Learning by Doing“ erlebten wir im Spiegelkabinett, wie unsere Beine durch einen einfachen Spiegeltrick zu schweben begannen oder wie schwierig es sein kann, ein spiegelverkehrtes Bild nachzuzeichnen. Im „Seifenblasenraum“ konnten wir uns mit einer riesigen Seifenblase umhüllen oder die sogenannte Seifenblasenwand bestaunen. Der Raum der Sinne gab uns die Möglichkeit, unseren Geruchssinn zu testen oder mittels einer Brille zu erfahren, was es bedeutet, blind zu sein.

In einem anderen Raum erlebten wir anhand riesiger Möbel, wie es sich anfühlt, wieder 3 Jahre alt zu sein. Es gab noch viele weitere tolle Räume und Ausstellungsstücke rund um die Themen Physik, Musik, Wasser, Schatten oder Motorik zu bestaunen und auszuprobieren. Ein Highlight war definitiv der Astronautenstuhl. Wer mutig genug war, konnte Platz nehmen und sich fühlen, als würde er durch das All reisen.

Im Anschluss an die Führung gab es noch Wiener Würstchen und Eierkuchen im hauseigenen Bistro.

Mit vielen großartigen Eindrücken und neuem Wissen verabschiedeten wir uns dankbar und zufrieden in Richtung Eiscafé im Zentrum von Glauchau. Dort ließen wir den Tag entspannt bei Kuchen, Eis und Kaffee ausklingen.

Die EZ12B dankt allen Beteiligten für einen erlebnisreichen Tag.

Sebastian Schumann (EZ12B)