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Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Sozialwesen und Wirtschaft
des Erzgebirgskreises, Schneeberg/Schwarzenberg
 
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Alles Honig, oder was?


Exkursion der GN13C und GN13D nach Leipzig ins Schülerlabor des Umweltforschungszentrums und in den Zoo


Kurz nach 7 Uhr fuhr am 17.06.2015 der Zug aus Aue Richtung Leipzig. Fahrgäste waren unter anderem die Schüler der Kurse GN13C und GN13D.

Doch was wollen Schüler an einem Mittwochvormittag in Leipzig?

Ganz einfach: Unterricht

Zumindest ein Kurs von beiden.

Der andere vergnügte sich im Leipziger Zoo.
Neben den "Klassikern", wie Giraffen, Affen und Schnabelenten, waren dort auch Okapis, Tapire oder Haie zu sehen.

Der andere Kurs hatte eine nicht so sehr große Auswahl an Tieren. Sie beschränkte sich auf Bienen. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass Bienen unsere drittwichtigsten Nutztiere sind. Das wurde uns am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erklärt.
Bienen tragen nämlich während ihrer Lebenstätigkeit ganz unbewusst zum Erhalt der Nahrungskette bei, indem sie Pflanzen bestäuben. Aus dem Nektar der Blüten stellen sie Honig her, der ihnen als Nahrungsmittel dient. Den durften wir am UFZ auch verkosten.
Aber: Honig ist nicht gleich Honig. Es gibt verschiedene Sorten, die sich nicht nur darin unterscheiden, dass sie süß, sehr süß oder nicht so sehr süß schmecken.

Unsere Aufgabe war es, den jeweiligen Honigproben einer Sorte zuzuordnen, indem wir sie im Labor auf verschiedene Eigenschaften, zum Beispiel Wassergehalt oder Leitfähigkeit, untersuchten. Dies geschah unter Anleitung von dortigen Chemikern und Laborassistenten und ohne den sonst auf uns liegenden schulischen Druck.

Es handelte sich also um einige angenehme Stunden voll Stehen und Experimentieren in einem gut ausgestatteten Schülerlabor. Wir alle können bestätigen, dass es sehr interessant war, neue Messmethoden und Geräte auszuprobieren (und Honig zu kosten).

Zusätzlich lernten wir auch neue Geschmacks-Adjektive wie harmonisch oder balsamisch kennen. Der Kurs, welcher sich am Mittwoch nur mit Bienen beschäftigte, erweiterte seinen Kontakt mit Tieren am zweiten Tag unserer Studienfahrt und die Zoogänger gingen ins UFZ, um mit Honig zu experimentieren.

Diejenigen, welche nicht am Zoo interessiert waren, gingen anderen kulturellen Interessen nach. Die Nacht hatten wir in einem netten Hostel verbracht.

Insgesamt waren die zwei Tage eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag voller Sitzen und ständigem Konzentrieren und gaben uns erweiterte Einblicke in die Welt der Biotechnologie.