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Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Sozialwesen und Wirtschaft
des Erzgebirgskreises, Schneeberg/Schwarzenberg
 
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Marketingprojekt 2015 in Schwarzenberg


Unter der Leitung unserer Tutorin, FL für VBR, Frau Harzer, führten die Schülerinnen und Schüler der GW13B ein Marketingprojekt durch.
ramba
Dieses Projekt gab den angehenden Abiturienten die Möglichkeit, Ihr Wissen im Bereich üMarketingü anzuwenden und weiter zu vertiefen.
Dazu gehörte, dass die Schüler – eingeteilt in kleine Gruppen – Waren selbst produzierten.

Belohnt wurde der ganze Aufwand, da die einzelnen Teams die Erlaubnis hatten, ihre hergestellten Produkte in den Pausen an andere Schüler/innen und das Lehrerkollegium zu verkaufen. Alles begann am 04. Mai 2015, als uns Frau Harzer die Einteilung der Gruppen mitteilte. Die fünf „Expertengruppen“ wurden von ihr so zusammengestellt, dass alle Teams leistungstechnisch ungefähr gleich stark sind. In den folgenden zwei Stunden nutzten wir die Zeit, um uns einen prägnanten Namen für unsere zu gründende Firma zu überlegen.

An den Start gingen die
"Kartoffelspalter OHG" guckst du ⇒⇒⇒ hier & kartoffelspalter.jimdo.com
"Fresh (wo)man Group"
"ramBar zamBar OHG"
guckst du ⇒⇒⇒ hier
"Saludable y Activo OHG"
"Backdad OHG"
guckst du ⇒⇒⇒ hier.

Wir entschieden innerhalb unserer Gruppen, welche Produkte wir herstellen & verkaufen wollten - auf Grund des begrenzten Zeitumfanges ausschließlich gut absetzbare Nahrungs-bzw. Genussmittel. In den nun folgenden zwei Wochen hatten wir Zeit, unser Unternehmen zum Laufen zu bringen, uns zu überlegen, wie wir potentielle Kunden werben und am effektivsten auf uns aufmerksam machen können.

So bastelten wir an eigenen Internetseiten herum, erstellten Flyer und Plakate, teilten Veranstaltungen sowie Umfragen und Seiten bei Facebook oder machten beispielsweise – mithilfe von Herrn Plorin - auf der Schulhomepage auf uns aufmerksam.

Täglich, nach einem vorher erstellten Zeit- und Organisationsplan, mussten wir erstellte Analysen, Preiskalkulationen und Konzepte für Produkt-, Kommunikations- und Distributionspolitik zur Bewertung abgeben, die in einer Mappe zusammengefasst wurden. Wir führten Schüler- und Lehrerbefragungen durch, damit wir in den einzelnen Teams wussten, was unseren Mitmenschen gut schmeckt und wie viel sie dafür ausgeben würden. Ein weiterer wichtiger Aspekt war u.a. die Analyse der „Kundenstruktur“. Hier ermittelten wir, wann sich, wie viele Lehrkräfte, Abiturienten und Auszubildende an der Schule befanden. Nach diesen Zahlen richteten sich die entsprechenden Verkaufstermine.

So waren z.B. am 20. Mai ungefähr 380 Personen an der Schule erreichbar. I.d.R. gingen die Gruppenmitglieder 1-2 Tage vor dem Verkaufstermin die nötigen Zutaten gemeinsam einkaufen. Das Geld, wurde im Vorfeld von uns Schülern selbst, Frau Harzer oder unseren Eltern bereitgestellt Wir als „Unternehmer/-innen“ postierten uns mit unserem Verkaufsstand im Erdgeschoss, gut sichtbar, in der Nähe des Haupteinganges. Unser Verkauf fand in den Pausen (meist Frühstücks- und Mittagspause) statt. Zu kaufen gab es Schnittchen mit verschiedensten Aufstrichen, Smoothies, Wraps, Cocktails, Kartoffelspalten und viele andere Leckereien. Hier war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Im Anschluss wurde Kasse gemacht. Alle Gruppen erwirtschafteten einen unterschiedlich hohen Gewinn. Zum Abschluss präsentierten die Gruppen mittels kurzem Vortrag der „Konkurrenz“ erreichte Ergebnisse. Jeder erhielt neben einer Punktbewertung ein Zertifikat über seine spezifischen Leistungen, das bei zukünftigen Bewerbungsgesprächen hilfreich sein kann.

Besonders erwähnenswert fand ich persönlich, dass eine unserer Gruppen – „Die Kartoffelspalter OHG“ – ein Drittel ihres Gewinns an ein Projekt von „Brot für die Welt“ spendete.

von Ann-Marie Jesse GW 13